Newsletter schreiben lassen: Wann es für dich Sinn macht

02.10.2026

Aktualisiert: 02.10.2026

02.10.2026

Aktualisiert: 02.10.2026

Inhalt
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Du bist selbstständig und hast dir in den letzten Jahren dein eigenes Online-Business aufgebaut.

Weil du schlau bist, hast du verstanden, dass E-Mail-Marketing perfekt ist, um Fans zu Kund:innen zu machen. Außerdem hast du keine Lust, dich von Social Media abhängig zu machen und setzt deshalb noch auf andere Formate, wie Blog, YouTube oder einen eigenen Podcast.

Das Problem ist: Dein Business ist gewachsen und so langsam kommt der Moment, an dem du nicht mehr alles alleine machen kannst oder willst.

Vielleicht fragst du dich, ob es Sinn macht, den eigenen Newsletter auszulagern. „Hilfe, bloß nicht!“, rufen einige Marketing-Gurus an der Stelle entsetzt. Für sie ist E-Mail-Marketing Chefsache und darf auf keinen Fall in fremde Hände gegeben werden. Ich bin da anderer Meinung und erkläre dir jetzt warum.

Newsletter schreiben – das Herzstück deiner Selbstständigkeit

In einer Sache muss ich den Marketing-Gurus recht geben: Der regelmäßige Newsletter IST so was wie der Herzschlag eines Unternehmens. Ein guter Newsletter schafft Verbindung. Er lässt Vertrauen wachsen und festigt die Beziehung deiner Kontakte zu dir.

Wer dich irgendwo entdeckt und dich spannend findet, der trägt sich erst mal in den Newsletter ein (wenn du einen hast). Oft mit dem Gedanken: „Dann schauen wir mal, was sie mir zu bieten hat!“

Flattert der Newsletter dann regelmäßig ins Postfach und zieht die Leserschaft in seinen Bann, werden aus Interessierten schnell Fans – Menschen, die bereit sind Geld zu bezahlen und deine Angebote zu kaufen. Im besten Fall wird wahr, was in der Onlinewelt schon lange bekannt ist: Das Geld liegt in der Liste!

Sprich: Du verkaufst deine Kurse, Workshops und Produkte mit bestechender Zielsicherheit an die Menschen in deiner E-Mail-Liste.

Zwei Fragen, die du dir stellen solltest

Was aber, wenn das Schreiben an sich dir keine Freude macht? Wenn du dich durch den wöchentlichen Herzschlag deiner Selbstständigkeit quälst, wie ein Nichtschwimmer durch die 50-Meter-Brust. Wenn du in Aufgaben, die du stattdessen tun willst oder tausendmal lieber erledigst, fast ertrinkst?

Macht es unter diesen Umständen Sinn, dich weiterhin alleine um dein E-Mail-Marketing zu kümmern?

Oder ist es nicht vielleicht sogar schlau und zukunftsweisend, das Newsletter-Schreiben an jemanden auszulagern, der es mit Freude tut?

Aber wenn der Newsletter widerspiegelt, wie du tickst und wer du bist, wie kann diese Aufgabe dann von einer anderen Person übernommen werden?

Schließlich soll es ja bitteschön maximal authentisch sein (Lieblingswort vieler Marketing-Gurus!), denn nur so baust du Vertrauen und Verbindung zu deiner Zielgruppe auf.

Ich sage, dass „Echt-Sein“ und sich nicht verstellen absolut wichtig sind. Dennoch bin ich der Meinung, dass es unter bestimmten Umständen sinnvoll sein kann, das Newsletter-Schreiben auszulagern. Und zwar je nachdem, ob du zu Team A oder Team B gehörst.

Team A: Wenn Newsletter schreiben Spass macht und Freude bringt

Team A liebt es, zu schreiben. Es freut sich wie Bolle, den nächsten Newsletter fertig zu machen. Menschen aus Team A finden Newsletter-Schreiben mitunter sogar das Allerschönste am ganzen Online-Business.

Die Themen für ihren Newsletter liegen für diese Menschen auf der Straße. Sie sehen in allem, was ihnen passiert, ein potenzielles Thema für die nächste Mail und verwandeln jede Episode, die ihnen im Alltag widerfährt, elegant in einen unwiderstehlichen Newsletter.

Aus dem Newsletter-Schreiben ziehen sie Freude, Kraft und Inspiration – sie würden es deshalb auf keinen Fall abgeben. Nicht nur, weil es sich wie der direkte Draht zu den eigenen Fans anfühlt, sondern vor allem, weil dann ein geliebtes To-Do wegfallen würde.

Falls du zu Team A gehörst, macht das Auslagern deines Newsletters nur unter ganz bestimmten Umständen Sinn. Vielleicht wünscht du dir für Launchzeiten Unterstützung oder, falls du mal eine kreative Auszeit brauchst. Wer lange selbst seine Newsletter geschrieben hat, wird auch manchmal betriebsblind (gilt übrigens für alle Bereiche im eigenen Business!). Frischer Wind kann da manchmal ein Segen sein, doch grundsätzlich gilt: Wenn Newsletter-Schreiben dir Freude macht und easy geht, warum solltest du es auslagern?

Team B: Wenn Newsletter schreiben zum Stressfaktor wird

Ganz anders sieht die Lage bei vielen Solo-Selbstständigen aus, die einen regelmäßigen Newsletter auf ihrer Aufgabenliste haben.

Team B quält sich durch dieses To-Do, wie jemand, der seit Jahren keinen Sport mehr gemacht hat, durch die Kardio-Schnupperstunde im Fitnessstudio. Gehörst du zu Team B, schwitzt du schon beim Gedanken an die nächste Mail, die raus sollte. Jede Woche hoffst du, dass du es irgendwie bis zum Ende schaffst. (Ganz am Ende sollte es einen Call to Action geben, gell, die Marketing-Menschen winken fröhlich in deine Richtung und raunen: „Vergiss das Verkaufen nicht, und wenn du auch kein Angebot hast, so verkaufst du doch in jeder Mail dich selbst.“)

Ahhh! Help!!! Ja, natürlich weißt du das inzwischen, aber es geht eben nicht leicht. Ganz oft kommst du leider auf dem Zahnfleisch beim letzten Button deiner E-Mail an und bist froh, wenn du es pünktlich auf den letzten Drücker schaffst. Eigentlich hetzt dich niemand, weil du ja selbst entscheidest. Doch dass Kontinuität und Regelmäßigkeit im E-Mail-Marketing Sinn machen, das leuchtet dir ein.

Deinen wöchentlichen Newsletter zu schreiben, kostet dich Nerven, Hirnschmalz und Unmengen an Energie. Insbesondere in Launchzeiten wirst du zum nervlichen Frack, was auch an deiner Partnerschaft nicht spurlos vorüber geht. (Zu krass? Mir haben schon einige Selbstständige vom viel zu hohen Stresslevel in Launchzeiten berichtet. Frau spricht halt nicht so gerne drüber.)

Du weißt, dass E-Mail-Marketing wichtig ist. Ja, du machst es nicht nur, weil irgendein Marketing-Guru dir das mal so eingetrichtert hat. Du WILLST E-Mail-Marketing machen und siehst zu 100 % den Sinn dahinter. Doch es macht dir eben keine Freude, ganz im Gegenteil: es stresst dich!

Dir fallen oft keine Themen ein und während du über Inhalte und Strategie brütest, malst du dir aus, was du in all der Zeit Sinnvolles hättest erledigen können für dein Business.

Du ahnst es schon. Während es für Team A wenig Sinn macht, den Newsletter auszulagern, ist es für Team B ein genialer Schritt zu mehr Leichtigkeit und Handlungsspielraum im eigenen Online-Business.

Eine Möglichkeit, es mit dem Newsletter doch nochmal selbst zu versuchen

Wahrscheinlich gibt es nicht DEN richtigen Zeitpunkt, seinen Newsletter auszulagern, weil jedes Business anders tickt. Und doch gibt es bestimmte Meilensteine und Faktoren, die du berücksichtigen kannst, um zu entscheiden, ob der Moment gekommen ist, dir Unterstützung für deinen Newsletter zu holen.

Bevor du das Newsletter-Schreiben ganz auslagerst, prüfe, was die Hauptgründe sind, warum du es nicht mehr alleine stemmen kannst oder möchtest. Selten ist es ein grundlegender Zweifel an der Sinnhaftigkeit von E-Mail-Marketing. Die meisten Selbstständigen stürzen sich hochmotiviert in das Thema Listenaufbau und E-Mail-Marketing und stellen dann irgendwann fest, dass ihnen die anfängliche Leichtigkeit abhanden gekommen ist.

Lässt der Schwung nach oder stellt sich schon gleich zu Beginn nicht so richtig ein, liegt es oft an zwei Gründen: Ideenlosigkeit in Bezug auf die Themen (Was soll ich bloß jede Woche über mein Thema schreiben?) oder ein fehlender Schreibflow (Ich kann einfach nicht gut schreiben!).

Wenn du aus einem dieser beiden Gründe mit deinem Newsletter feststeckst, obwohl du Zeit und Lust hast, dein E-Mail-Marketing weiterhin selbst zu machen, heißt die Lösung für dich nicht auslagern, sondern „Newsletter-Flow“.

Der Newsletter-Flow ist mein 6-wöchiges 1:1-Programm, in dem ich dich dabei unterstütze, relevante Themen für deine Zielgruppe zu finden und in einen Schreibflow zu kommen, der dir entspricht. In 6 Wochen begleite ich dich von „no plan“ zum unwiderstehlichen Newsletter für dein Business. Nach dem Programm bist du (wieder) „on fire“ für deinen Newsletter, weil du haufenweise Ideen und einen Plan hast, wie du dein Angebot an deine Liste verkaufst.

Wenn du mehr über den Newsletter-Flow erfahren möchtest, lies gerne HIER (KLICK!).

Bei allen anderen Gründen, wie mangelnde Zeit, zu viele Eisen im Feuer, dauerhafte Unlust, den Newsletter selbst zu schreiben (weil schreiben nicht dein Ding ist, egal wie viele Übungen gegen das leere Blatt du schon ausprobiert hast), Wunsch nach Entlastung, mehr Spielraum und eine riesengroße Sehnsucht nach Energie, die du wieder in deine eigentlichen Kernaufgaben stecken willst, ist das Auslagern deines Newsletters eine Lösung.

Zwei Gründe, die noch fürs Newsletter-Auslagern sprechen

Aus der Erfahrung mit meinen Kundinnen möchte ich auf zwei weitere Punkte eingehen, die das Schreiben des eigenen Newsletters erschweren können.

1. Du verkaufst nicht gerne

Viele Selbstständige verkaufen nicht gerne. Also naja, sie sehen natürlich gerne die Kohle auf dem Konto, freuen sich, wenn die Shopkasse klingelt und lieben die Momente, in denen frühmorgens die Benachrichtigung von Digistore aufploppt, die ihnen mitteilt, dass sie im Schlaf einen weiteren Kurs verkauft haben.

Aber was sie nicht gerne machen, ist Werbung für ihre eigenen Angebote.

Sie wissen, dass ihr Business nur durchs Verkaufen existieren kann. Dass sie ihre geniale Botschaft nur in die Welt bringen, wenn Menschen auch andocken. Dass die Transformation, die sie für ihre Kund:innen erreichen, nur durch die Teilnahme an Workshops und Kursen stattfindet.

Dennoch ist es mega schwer, sich selbst zu verkaufen.

Es gibt zig Angebote zum Thema Money-Mindset. Wer kennt sie nicht, all die Träum-groß, Shifte dein Mangelthema, Zieh-endlich-Fülle-an-Versprechen. Und ja, wenn du merkst, dass du mit Geld ein großes Thema hast, macht es durchaus Sinn, dir das mal in Ruhe anzuschauen.

Doch ich finde auch, man darf vorsichtig sein. Im Bereich Money-Mindset ist ziemlich viel golden glitzernder Klunker auf dem Markt. Und diejenigen, die ihr Geld damit verdienen, dein Mindset auf Hochglanz zu polieren, die verdienen ihr Geld mit dem Kurs, den du buchst – und nicht mit der Füllemeditation am Pool bei Sonnenaufgang.

Die Wahrheit ist, dass es vielen Selbstständigen so geht und es uns peinlich ist, darüber zu sprechen. Weil wir natürlich alle gerne erfolgreich, abgeklärt und ohne Zweifel verkaufen würden. Hinter vorgehaltener Hand kann ich dir sagen: Auch nach über 10 Jahren in der Onlinewelt fällt mir das Verkaufen meiner eigenen Angebote noch schwerer als das Verkaufen für meine Kundinnen.

Der Vorteil, wenn du deinen Newsletter schreiben lässt und damit mehr emotionalen Abstand zum Verkaufen gewinnst: du kannst die Veränderung messen. Öffnungs- und Klickraten kannst du im Auge behalten und somit nachvollziehen, was sich durch das Auslagern verändert. Was dir die Money-Meditation am Morgen bringt, bleibt ein unergründliches Geheimnis des Fülle-Universums.

2. Du bist in einem Dialekt oder einer Mundart zuhause

Viele meiner Kundinnen kommen aus der Schweiz. Sie denken, sprechen und träumen in Bärndütsch, Züritüütsch und Baaseldütsch und wenn sie etwas aufs Papier bringen sollen, muss in ihrem Hirni erst mal ein Schalter umgelegt werden.

Ich bin in Süddeutschland aufgewachsen und ich kenn’s. Ein Dialekt ist ein Teil unserer Persönlichkeit und auch wenn wir in der Schule lernen, Hochdeutsch zu schreiben, so fühlt es sich doch wie eine zweite Identität an.

Da ist es gar nicht so einfach, echt und authentisch zu sein und das glattgebügelte, hochgestochene Zeugs, das aus unserer Feder kommt, fühlt sich oft nicht so recht nach uns selbst an.

Die Lösung ist kein „Hochdeutsch-für-Newsletter-Kurs“, sondern jemand, der dir hilft, deine Persönlichkeit so rüberzubringen, dass es sich „nach dir“ anfühlt. Wir alle haben unsere Eigenheiten beim Sprechen und diese dürfen, nein müssen, auch in unseren Texten zum Vorschein kommen.

Kleiner Querverweis zur KI: Ihr will das nicht so recht gelingen! (Mir schon.)

Wenn du bis hier gelesen hast und es Gründe gibt, weshalb du deinen Newsletter schreiben lassen möchtest, dann lass uns doch endlich über die Vorteile sprechen, die dieser Schritt für dich und dein Business mitbringt.

Newsletter schreiben lassen – die Vorteile liegen auf der Tastatur

Was würde passieren, wenn du deinen Newsletter auslagern und von einer anderen Person für dich schreiben lassen würdest? Hier sind 4 Vorteile, die sich für dich daraus ergeben:

1. Du hättest (wieder) mehr Zeit.

Zeit für die Dinge, die dir am Herzen liegen und für die du gestartet bist. Anstatt dich mit Newsletter-Schreiben herumzuplagen, streichst du dieses To-Do mit einem fetten Grinsen von deiner Liste und widmest dich den Aufgaben, die dein Business wirklich voranbringen.

Ich muss an eine Kundin denken, die mir nach den ersten Monaten der Zusammenarbeit völlig euphorisch erzählt hat, dass sie 3 neue Workshop-Formate konzipiert hat. Eine Aufgabe, die lange liegen geblieben war, die sie abgöttisch liebt und mit der sie vor allem bares Geld verdient. Endlich konnte sie sich dem wieder voller Hingabe widmen, weil ihr Newsletter bei mir in guten Händen war.

Welche Aufgabe, die dein Business echt voranbringt, würdest du als nächstes angehen, wenn du freie Zeitfenster in deinem „daily business“ hättest?

2. Du bewegst dich wieder in deiner Geniezone.

Ganz ehrlich, wer hat sich das ausgedacht, dass man Newsletter schreiben soll, obwohl man eigentlich gerne Aufräumcoachings gibt, Stimmtraining anbietet, Pflanzenwissen teilt oder Zykluswissen weitergibt?

„Newsletter schreiben“ hast du höchstwahrscheinlich niemals als Teil deiner Berufung gewählt.

Es ist einfach so passiert, weil du eben deine Angebote in die Welt bringen willst. Ist es da nicht nur logisch, dass du die Dinge abgibst, die dir gar nicht entsprechen? Deine Stärken und Talente liegen in anderen Bereichen als dem Schreiben und das ist vollkommen ok so.

Schließlich lernst du ja auch nicht nebenbei Buchhaltung, Steuerrecht und Grafikdesign oder Videoschnitt, Web-Hosting und seit neustem die Bedienung hochkomplexer KI-Systeme. Ja, in einem Online-Business gibt es einige Fähigkeiten, die sinnvoll sind und gebraucht werden.

Die Frage ist doch aber: Was davon geht dir leicht von der Hand und macht Freude und wo darfst du Aufgaben abgeben, weil sie nicht zu deinen Stärken zählen? Ich bin der Meinung, dass man nicht alles lernen muss, sondern manche Dinge getrost an andere delegieren darf.

3. Dein Business kann (endlich) weiter wachsen

An andere delegieren ist für viele Solo-Selbstständige mit Wachstumsschmerzen verbunden. „Etwas auslagern“ fühlt sich für sie so an, als würden sie ihr neugeborenes Baby in fremde Hände legen. Ich gebe zu, dass ich den Begriff auch nicht so gerne mag.

Beim Delegieren geht es für mich eher darum, eine andere Person mit an Bord zu holen.

Eine Freelancerin wie ich schwingt sich über die Reling und segelt dein Schiff in Zukunft mit dir gemeinsam. Du bist immer noch die Kapitänin auf deinem Schiff, ich funke dir nicht dazwischen. Doch wie eine gute Matrosin nehme ich dir wichtige Aufgaben an Bord ab, sodass du den Rücken frei hast. So kannst du dich wieder um das kümmern, was getan werden muss, damit dein Schiff auf Kurs bleibt und den Zielhafen erreicht.

Wenn dein Business wachsen soll, kommt der Tag, an dem du nicht mehr alles alleine machen kannst, ohne zu rennen. Dir jemanden zu suchen, der deinen wöchentlichen Newsletter für dich schreibt, ist ein smarter Move, um deine Selbstständigkeit weiter wachsen zu lassen.

4. Du bist echt (oder wenn du so willst: authentisch)

Alle rufen danach, jeder behauptet, dass sie ihm wichtig ist, kaum jemand kann das Wort spontan fehlerfrei aussprechen: die Rede ist von der guten, alten Authentizität!

Häufigster Einwand gegen das Auslagern des eigenen Newsletters: „Aber dann ist das ja gar nicht mehr authentisch! Was, wenn meine Leser und Leserinnen das spüren, dass ich den Newsletter nicht mehr selbst schreibe?“

Wenn du deinen Newsletter von einer anderen Person schreiben lässt, sollte er natürlich immer noch nach dir klingen und es gibt Wege und Möglichkeiten, das zu erreichen. Du glaubst nicht, wie viele Fachbücher von Ghostwriter:innen geschrieben werden und auf dem Cover lächelt dir der vermeintliche Autor oder die Autorin entgegen.

Fakt ist, dass der Inhalt des Buches und die Expertise vom Autor oder der Autorin kommen. Doch nicht jeder Experte und jede Expertin hat auch die Fähigkeiten, ein lesbares Buch zu schreiben. Wie schön, dass es Ghostwriter:innen gibt, die es solchen Menschen ermöglichen, ihr wundervolles Wissen in die Welt zu bringen. Und zwar so, dass man es gerne, leicht und verständlich verdauen kann.

Mit deinem Newsletter ist es nichts anderes.

Jemand, der für dich Newsletter (oder generell) Texte schreibt, ist (nur) ein Sprachrohr

Die Begeisterung für dein Thema kommt von dir. Die Mission, die du in die Welt bringst, ist deine. Das Wissen, das du mit anderen Menschen teilst, ist deine Expertise. Als Copywriterin bin ich nur diejenige, die es in ein Format bringt, das deinen Fans schmeckt.

Ich bin das Sprachrohr, das dir hilft, deine Botschaft in Worte zu fassen.

Jeder Newsletter geht vor dem Absenden über deinen Schreibtisch. Du bist diejenige, die am Ende absegnet, was in die Welt geht. Es steht dein Name unter jedem Newsletter, weil es deine Gedanken sind, die in der Inbox deiner Liste landen.

Doch anstatt dich wöchentlich für deinen Newsletter zu verbiegen, bleibst du ganz du. Genauso, wie du auch an anderen Stellen im Business Hilfe ins Boot holst, engagierst du eine Texterin für deine Newsletter.

Ich finde es mutig und authentisch, zu sagen: „Ich bin für anderes gestartet und habe keine Lust mehr, mich regelmäßig für eine Aufgabe, die mir keine Freude macht, zu verbiegen. Ich nehme mich so wichtig, dass ich mir dafür ab heute Unterstützung hole.“

(K)eine Alternative: Von der KI Newsletter schreiben lassen

„Ha!“, denkst du jetzt vielleicht – schlau wie du bist. „Ich könnte den Newsletter doch einfach von Chatty, Claude oder Gemini schreiben lassen.“

Mit einem Augenzwinkern sage ich: „ Ja bitteschön, dann viel Spaß!“

Ich finde, man merkt den Unterschied total, ob Texte mit Hingabe und Leidenschaft geschrieben wurden, oder Chatty das mal eben kurz übernommen hat. Du kannst deinen Newsletter sicher mit Texten aus KI-Tools füllen. Die spannende Frage ist und bleibt, wie viel Verbindung und Vertrauen du mit ihnen langfristig aufbaust. Und wie gerne die Menschen auf der anderen Seite des Bildschirms solche „Einheitsbrei-Texte“ noch lesen.

KI kann prima Ideen liefern, sortieren und korrigieren. Doch das Kreieren echter, neuer Gedanken ist nicht so Chattys Ding. (Wie soll er das auch? Er denkt ja nicht.)

Du sparst vielleicht Zeit und Nerven, doch du verlierst Humor, deine persönliche Note und das, was zwischen den Zeilen steht. Deine Einzigartigkeit und das, was dich ausmacht und von all den anderen Hundetrainern, Berufungsmentorinnen, Fitnesscoaches, Märchenerzählerinnen, Astrologen und Wechseljahrs-Fachfrauen unterscheidet, kann die KI nur schwer herausarbeiten.

Jeder KI-Coach würde an der Stelle sagen, dass du sie eben richtig füttern musst. Na klar, denn er will, dass du sein brandneues 12-wöchiges KI-Coaching buchst. Wie Pilze sind die selbsternannten KI-Expert:innen im letzten Jahr aus dem Boden gewachsen und erzählen uns Selbstständigen, dass wir ganz easy ALLES durch KI ersetzen können.

Ich denke, es gibt viele verschiedene Wege, sein Business zu führen. Und es liegt an uns, zu prüfen, an welcher Stelle wir durch künstliche Intelligenz ersetzen und wo doch lieber durch Menschlichkeit.

Wenn E-Mail-Marketing wirklich das Herzstück deiner Selbstständigkeit ist, willst du dann allen Ernstes ein Kunstherz einbauen? Oder fühlt es sich nicht doch besser an, wenn es aus Fleisch und Blut ist und für dein Thema schlägt?

Das ist der richtige Zeitpunkt, um den Newsletter auszulagern

Du denkst über das Auslagern nach und fragst dich, was der richtige Zeitpunkt ist? Aus meiner Erfahrung sollten folgende Bedingungen erfüllt sein:

1. Du willst es definitiv nicht (mehr) selbst machen/lernen

Du hast Klarheit darüber, dass du deinen Newsletter in Zukunft auslagern möchtest. Newsletter-Kurse oder Schreibtrainings sind für dich kein Thema, weil du erkannt hast: Das ist eine Aufgabe, die ich nicht (mehr) selbst erledigen will.

2. Deine Angebote haben sich bewährt

Wenn wir mit einer Selbstständigkeit starten, geht es am Anfang vor allem darum, zu testen ob das, was wir in die Welt bringen wollen, auch auf Interesse stößt. Jeder kennt die „Trial-and-Error“-Versuche in seiner Angebotspalette und glaub mir, du bist nicht die Einzige, die Angebote auf ihrer Website hat, die sich nicht (oder viel zu selten) verkaufen.

Das ist auch nicht schlimm, doch das Entscheidende ist, dass wir nach und nach rausfinden, mit welchen Worten und welchen Angeboten wir in den Herzen unserer Wunschkunden landen.

Wenn es keinen Markt für dein Angebot gibt, die Sichtbarkeit noch gering ist oder deine E-Mail-Liste bisher nur aus Freunden und Verwandten besteht, helfen dir auch die besten Texte im Newsletter nicht weiter.

Copywriting entfaltet seine ganze Wirkung dort, wo der Nutzen deines Angebots gegeben ist und Menschen „nur“ verstehen und begreifen müssen, warum dein Kurs ihr Problem zielsicher löst. Copywriting ist der Hebel, wenn du mehr von dem verkaufen möchtest, was sich schon bewährt hat. Wenn du an dieser Stelle selbst noch wenig Klarheit hast, wird das Auslagern des Newsletters allein dir wahrscheinlich nicht die erwünschten Erfolge bringen.

Haben deine Angebote sich bewährt und du verkaufst sie jetzt schon regelmäßig an die Menschen in deinem Umfeld, ist auch der nächste Punkt gegeben.

3. Du hast regelmäßige Einnahmen

Reden wir Tacheles: Den Newsletter auszulagern bedeutet einen zusätzlichen Kostenpunkt.

Diese monatliche Ausgabe musst du dir auch leisten können, es braucht also ein Budget. Stehst du noch ganz am Anfang deiner Selbstständigkeit und hast keine regelmäßigen Einnahmen, ist es deshalb schwierig. Hast du dagegen ein solides Angebot, verkaufst zuverlässig und weißt, was der Nutzen deiner Angebote ist, geht es für dich darum, deine Verkaufszahlen zu steigern und wieder mehr Spielraum für die Weiterentwicklung deines Business zu haben.

Lagerst du das Newsletter-Schreiben aus, passiert im besten Falle beides.

Durch unwiderstehliche Newsletter wird die Verbindung zu deiner Zielgruppe gestärkt und Vertrauen aufgebaut. Verkaufsstarke Texte führen dazu, dass die Anzahl derer, die den „Buchen-Button“ drücken, weiter steigt. Die Zeit, die frei wird, investierst du in andere Dinge.

Ein Business-Coach würde sagen: Du arbeitest dann wieder mehr AM Unternehmen, anstatt IM Unternehmen, was dir langfristig Wachstum bringt.

4. Du bist bereit, am Anfang Zeit zu investieren

Jemand, den du mit an Bord holst, braucht eine Einweisung. Niemand heuert eine Matrosin an, ohne ihr genau zu erklären, wie das Schiff segelt.

Wenn du dich entschließt deinen Newsletter in Zukunft von fremden Fingern schreiben zu lassen, solltest du am Anfang ein wenig Zeit für die Einarbeitung einplanen. Es ist ein Qualitätsmerkmal, wenn die Texterin ein standardisiertes Vorgehen hat, um dein Business kennenzulernen. Schließlich muss sie deine Zielkund:innen kennen, dein Angebot verstehen und den Nutzen nachvollziehen, den es hat.

Spannender Nebeneffekt: In einer gemeinsamen Einarbeitung tauchen oft Fragen auf, bzw. finden Menschen, die von Außen auf dein Business schauen wunde Punkte und die Stellen, an denen es gerade hakt. Das kann am Anfang nervig sein, entpuppt sich jedoch in den meisten Fällen als Glücksfall.

Wer schon lange selbstständig ist, der weiß, dass uns manchmal der Blick von Außen fehlt. Dass es neue Perspektiven eröffnet, wenn jemand Außenstehendes eine Runde mit in unserer Suppe rührt.

Willst du deinen Newsletter auslagern, ist es gut, wenn du dir vorab bewusst machst, dass dies Aha-Momente, Veränderungen und Neues mit sich bringt – kurzum: frischer Wind für dein Business.

Die Checkliste für alle, die ihren Newsletter schreiben lassen wollen

Fassen wir zusammen, wann es für dich sinnvoll ist, dir deinen Newsletter schreiben zu lassen:

  1. „Newsletter schreiben“ gehört nicht zu den liebsten To-Dos auf deiner Liste.
  2. Aus verschiedenen Gründen geht Newsletter schreiben für dich nicht leicht, sondern fühlt sich schwer an bzw. stresst dich manchmal sogar tierisch.
  3. Insgeheim träumst du davon, dich wieder mehr den Dingen zu widmen, die du wirklich gut kannst und gerne magst. (Geniezone lässt grüßen!)
  4. Chatty zu füttern und deinen Newsletter ab heute mit KI-Texten zu füllen, fühlt sich nicht stimmig an. (Du hast es versucht, doch die Ergebnisse sind mäßig.)
  5. Du verkaufst nicht gerne. (Stimmt nicht ganz: Verkaufen liebst du, wenn es klappt, doch du machst nicht gerne Werbung für deine eigenen Angebote.)
  6. Deine Kurse, Workshops und Angebote verkaufen sich regelmäßig.
  7. Du möchtest deine Verkaufszahlen steigern.

Du liest diese Liste und denkst ja, ja und nochmal ja?

Dann ist es eine saugute Idee, deinen Newsletter auszulagern und in Zukunft von einer anderen Person (huhu, wenn du schon hier bist, gell, ich kenn da jemanden!) schreiben zu lassen.

Ich komme mit an Bord und schreibe für dich Newsletter, die deine Leser:innen begeistern und deine Angebote verkaufen.

Lass uns sprechen, wenn dein Newsletter in Zukunft kein stressiges To-Do auf deiner Liste mehr sein soll. In einem 30-minütigen Klarheitsgespräch erzählst du mir, welche Punkte der Checkliste du mit „Ja!“ beantwortet hast und wir sprechen darüber, wie eine Zusammenarbeit ganz konkret aussehen kann.

Newsletter schreiben lassen ja oder nein? Ein Fazit

Es gibt in allen Bereichen des Marketings Gurus, die uns sagen, was wir tun und lassen sollen. Weil keine Selbstständigkeit der anderen gleicht, ist es viel sinnvoller individuell zu schauen, an welchem Punkt dein Business gerade steht und was du möchtest.

Während die einen das Newsletter-Schreiben niemals aus der Hand geben würden, ist es für die anderen nicht nur ein Segen, sondern ein nachweislicher Wachstumsbooster für ihr Business, diese Aufgabe auszulagern.

Für alle, die E-Mail-Marketing als festen Bestandteil ihres Marketings sehen, ihr Angebot regelmäßig verkaufen und sich (wieder) mehr Spielraum wünschen, kann das Auslagern des Newsletters eine sehr sinnvolle Option sein.

Wenn dir dieser Artikel geholfen hat, mehr Klarheit darüber zu finden, ob es für dich in Frage kommt, deinen Newsletter schreiben zu lassen, freue ich mich über dein Feedback. Schreib mir gerne eine E-Mail, wenn du noch Fragen hast oder vereinbare ein Klarheitsgespräch und lass uns persönlich sprechen.

Bis dahin, hab’s fein,

Simone

Ich bin Simone Vogel

Texterin und Strategin mit Herz für Solo-Selbstständige, die nicht mehr alles alleine machen wollen. Und solche, die keine Lust auf KI-Einheitsbrei in ihrem Marketing haben.

Als rechte Gehirnhälfte und rechte Hand verhelfe ich meinen Kundinnen (wieder) zu mehr Spielraum – indem ich Texte für sie schreibe, die verkaufen. Ich halte ihnen den Rücken frei und schenke ihnen so die Möglichkeit, sich wieder mehr auf ihre Kernaufgaben zu fokussieren, während das „daily business“ läuft.

Als Freelancerin entsteht dir kein Risiko, weil ich dir keine überteuerten Pakete verkaufe. Du bezahlst, was du bekommen hast und kannst mich jederzeit am nächsten Hafen wieder vom Schiff gehen lassen.

Wenn das für dich verlockend klingt und du dir vorstellen kannst, deinen Newsletter in meine Hände zu geben, vereinbare hier dein Klarheitsgespräch.